Häfen

von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter

Handel und Handwerk im 8. Jahrhundert n. Chr. - Die Ausgrabungen 2016 in Witsum

Grabungseindruck in Witsum. Vorn im Bild die Ausgrabung eines Grubenhauses. Am Horizont sind der frühmittelalterliche Fundplatz Goting und das Goting-Kliff zu sehen. Foto: B. Majchczack, NIhK.
Scherben eines blauen Glasgefäßes aus Witsum. Foto: B. Majchczack, NIhK.

Die frühmittelalterliche Siedlung von Witsum auf Föhr (Kreis Nordfriesland) war im August und September 2016 für sieben Wochen erneut Objekt der Hafenforschung. Die Grabung verteilte sich auf insgesamt fünf Schnitte in verschiedenen Bereichen der Siedlung. Gestützt auf die geomagnetischen Messbilder konnten so gezielt vier Grubenhäuser und ein Langhaus sowie ein Brunnen ausgegraben werden. Außerdem verlief ein Schnitt quer durch einen Bereich der Siedlung, der im Messbild an eine "Dorfstraße" erinnerte.

Die Grabung übertraf die Erwartungen mit gut erhaltenen und aussagekräftigen Befunden und reichhaltigem Fundmaterial. Im Bereich der "Dorfstraße" traten kleine grabenartige Befunde auf, die sich als Fahrspuren eines Karrenweges ansprechen ließen. Die Straße wurde beidseitig von Gräben begrenzt, die auch als Grundstücksgrenzen für die Hofeinheiten bildeten. Einer dieser Gräben war sogar mit einer Palisade versehen.

Die Grubenhäuser erbrachten wertvolle Hinweise auf die Handwerke, die in Witsum ausgeübt wurden. In jedem Grubenhaus fanden sich die Standspuren eines Webstuhes und zugehörige Webgewichte, die Produktion von Textilien dürfte also ein wesentlicher Teil der Produktion vor Ort gewesen sein. Doch auch Bernstein wurde zu Perlen verarbeitet, wovon viele Bernsteinabfälle zeugten.

Vom weitreichenden Handel der Siedlung zeugten aber besonders zahlreiche Scherben von kunstvollen Gefäßen aus Glas, die über den Nordseehandel auf die Insel Föhr gelangten. Das gleiche gilt für eine Vielzahl von farbigen Glasperlen, die eine Handelsverbindung zu dem Handelsplatz Ribe aufzeigen, der im 8. Jahrhundert an der süddänischen Nordseeküste aufblühte. Eine kleine Goldperle aus einem der Grubenhäuser beweist einen gewissen Wohlstand der Bewohner der Witsumer Siedlung.

Die Grabungen in Witsum zeichnen nun ein schärferes Bild, wie sich ab dem 8. Jahrhundert n. Chr. an der Föhrer Südküste eine rege Siedlungstätigkeit entwickelt. Über den Fluss Godel und die Nordsee ist Witsum als Hafenplatz in den Handel an der Nordseeküste eingebunden und kann vom Warenaustausch profitieren.

Ausgrabungen und Prospektionen im Stadtgebiet von Cuxhaven: Frühjahr 2016

Holte-Spangen: Der verfüllte Graben im Profil.

Nach den 2015 erfolgten Ausgrabungen in der frühmittelalterlichen Siedlung am Galgenberg wurden die Feldarbeiten im Frühjahr 2016 fortgesetzt. Im Rahmen einer zweiwöchigen Grabungskampagne, die zusammen mit Studierenden der Universität Leipzig durchgeführt wurde, sollte unter anderem die Zeitstellung einer großen Siedlung im Ortsteil Holte-Spangen geklärt werden. Die zuvor bereits geomagnetisch prospektierte Siedlung liegt an einer Bachniederung, die im Frühmittelalter noch mit der Nordsee verbunden war. Aus dem näheren Umfeld liegen sowohl kaiser- und völkerwanderungszeitliche als auch frühmittelalterliche Funde vor. Die Grabungsergebnisse zeigen unterdessen, dass die Siedlung in die Römische Kaiserzeit und Völkerwanderungszeit zu datieren ist. Als Besonderheit ist der Nachweis eines bis zu 2 m tiefen Grabens zu werten, der die Siedlung wahrscheinlich vollständig umgab und mindestens einmal erneuert wurde.

Eine weitere Grabung erfolgte einige hundert Meter südlich der großen frühmittelalterlichen Siedlung am Galgenberg. Im geomagnetischen Messbild sind auch hier auffällige Anomalien zu erkennen, so dass nicht auszuschließen war, dass sich die Siedlung weiter nach Süden erstreckte. Die Untersuchung einer dieser Anomalien erbrachte eine spätmittelalterliche Brunnenanlage, so dass sich der Umfang der frühmittelalterlichen Siedlung nun weiter eingrenzen lässt.

Ausgrabung eines Langhauses in Witsum auf Föhr

Im vorderen Abschnitt ist bereits ein Teil des Langhauses freigelegt. Foto: Bente Majchczack, NIhK.

An die Grabung in Nieblum schloss eine einwöchige Testgrabung in Witsum an, die auf der frühmittelalterlichen Siedlungsfläche gezielt nach Belegen von Langhäusern suchte. Die Witsumer Siedlung besitzt eine Dorfstruktur aus Hofanlagen, einer zentralen Straße und zahlreichen Grubenhäusern. Die bisherigen Prospektionen und Grabungen hatten jedoch keinen Aufschluss über mögliche Langhäuser erbracht, die in ländlichen Siedlungen ein wesentlicher Bestandteil sind.

Schon im ersten Suchschnitt wurden ein Graben und Pfostengruben angetroffen woraufhin eine Erweiterung des Schnittes ein vollständiges Langhaus des 9.-10. Jahrhunderts n. Chr. erbrachte. Das Haus von 19 m Länge ist das erste wikingerzeitliche Langhaus, welches bisher auf Föhr vollständig ausgegraben werden konnte. Das Haus belegt die vielseitige Befundsituation in Witsum und das große Potential für die weiteren Grabungen, die im August und September diesen Jahres stattfinden werden.

Ausgrabung in einer Grubenhaussiedlung in Nieblum auf Föhr

Im Schnitt werden Teile der Grabenanlagen freigelegt, welche die Siedlung umschließen. Foto: Bente Majchczack, NIhK.

In Nieblum auf Föhr ist durch Luftbildprospektion und Geomagnetik eine große dorfartige Siedlung bekannt, die sich durch viele Grubenhäuser auszeichnet und von einer mehrfachen Grabenanlage umschlossen ist. Diese Struktur macht die Siedlung auf den nordfriesischen Inseln einzigartig. Feldbegehungen hatten Hinweise auf eine Datierung in die Völkerwanderungszeit und in das Frühmittelalter erbracht.

Eine zweiwöchige Testgrabung im März/April 2016 hat nun Klarheit gebracht. In einem ersten Schnitt konnten zwei Grubenhäuser ausgegraben werden, die in das 9. Jahrhundert n. Chr. datieren und eine frühmittelalterliche Datierung der Grubenhaussiedlung belegen. Zusammen mit den Siedlungen in Goting in Witsum sind auf Föhr nun drei große wikingerzeitliche Siedlungen bekannt, in denen Handwerk und Handel betrieben wurde. Eines der Grubenhäuser hat mit friesischer Muschelgruskeramik und fränkischen Glasscherben besonders wertvolle Hinweise zu Handelsaktivitäten geliefert.

2015
2014
2013
  • 2015

    Morgenimpression im Nebel in der Niederung "Bruk" bei Goting während der Vorbereitungen zur seismischen Messung. Foto: Ibo Folkers (CAU Kiel).

    Geophysikalische Prospektionen auf Föhr

    Das Nordseeküstenprojekt startet mit ersten Feldarbeiten im November 2015 in die zweite Projektlaufzeit. Zusammen mit dem geophysikalischen Zentralprojekt fanden in Witsum und Goting auf Föhr umfangreiche Messungen und Bohrungen statt. Auf dem frühmittelalterlichen Siedlungsplatz in Witsum auf Föhr konnten die Flächen nördlich des bisher bekannten Siedlungsareals geomagnetisch prospektiert werden, der genaue Umfang der Siedlung ist nun gesichert. Auch der Südrand der Siedlung mit dem Übergang zur Niederung des Flusses Godel, wo ein Hafenareal vermutet wird, konnte durch geophysikalische Methoden wie Seismik, Geoelektrik und Elektromagnetische Induktion weiter vermessen werden. Auch auf dem frühmittelalterlichen Handelsplatz in Goting auf Föhr wurde die geomagnetische Prospektion fortgeführt, sodass sämtliche Flächen rund um die Niederung Bruk untersucht sind. In der Niederung selbst, die als möglicher Hafenplatz gilt, wurden seismische Profilmessungen und eine flächige Messung mit Elektromagnetischer Induktion durchgeführt, um den Untergrund der Niederung besser zu erfassen. Besonders aufschlussreich für die Genese und den Untergrund der Niederung werden dabei zwei Bohrtransekte sein. 

    Geländearbeiten an der südlichen Nordseeküste 2015

    August / September 2015: Grabungen in einer frühmittelalterlichen Handels- und Handwerkersiedlung am Galgenberg in Sahlenburg (Stadt Cuxhaven)

    November 2015: Geomagnetische Untersuchungen in Freiburg/ Elbe (Ldkr. Stade), Holte-Spangen und Sahlenburg (Stadt Cuxhaven)

    Februar / März 2015: Bodenkundliche Untersuchungen in Holte-Spangen (Stadt Cuxhaven)

    Januar 2015: Geomagnetische Untersuchungen in Sahlenburg (Stadt Cuxhaven)

  • 2014

    Blick auf den Schnitt 1 der Grabung in Witsum. Foto: Jens Lühmann (NIhK).

    Grabungen in Witsum und Goting auf Föhr (Kreis Nordfriesland)

    Die geomagnetischen Messungen auf den beiden frühmittelalterlichen Siedlungsplätzen in Witsum und Goting auf Föhr lassen zahlreiche Grubenhäusern erkennen, die einen Großteil der Baustrukturen ausmachen. Die Vermutung, dass es sich um handwerklich genutzte Gebäude handelt, sollte in einer zweiwöchigen Grabung im Herbst 2014 überprüft werden. Über ausgewählten Anomalien wurden Schnitte angelegt, um insbesondere die Übereinstimmungen zwischen geophysikalischem Messbild und archäologischem Befund festzustellen. In Witsum konnten drei Grubenhäuser freigelegt werden. Eines der Grubenhäuser wurde vollständig ausgegraben. Das Haus wies zwei Phasen auf und war mit einem Webstuhl ausgestattet. Weiterhin fanden sich Hinweise auf Eisenverarbeitung sowie Importkeramik. In Goting bot sich mit zwei Grubenhäusern ein ähnliches Bild. Auch dort war ein Webstuhl vorhanden, zudem fanden sich Bernstein und erneut Schmiedeabfälle. Zusammen mit zuvor ausgewerteten Altfunden verdichtet sich in Goting das Bild einer spezialisierten Handwerkersiedlung, die im 8. bis 10. Jahrhundert n. Chr. am Seehandel auf der Nordsee teilgenommen hat.

    Grabungen im Bereich einer frühmittelalterlichen Handelssiedlung am Galgenberg in Cuxhaven-Sahlenburg (Foto: G. Althausen).

    Grabungen in einer Händler- und Handwerkersiedlung (Stadt Cuxhaven)

    Der in Cuxhaven-Sahlenburg gelegene Galgenberg wurde im frühen Mittelalter zu einer Befestigungsanlage ausgebaut. Ein Ziel dieser Maßnahme war vermutlich die Kontrolle der nahe gelegenen Elbmündung und damit die Beherrschung der hier querenden Schiffahrtsrouten. Dass die am Galgenberg lebenden Menschen von den Handelsverbindungen profitierten, zeigen Funde aus einer benachbarten Siedlung, die neben Belegen für Eisenverarbeitung/-verhüttung und Textilproduktion auch Fremdgüter wie Mahlsteinreste aus Mayener Basaltlava oder Specksteinscherben erbrachte. Im Umfeld des Galgenberges durchgeführte geomagnetische Untersuchungen lieferten Hinweise für eine größere Ausdehnung der Handwerkersiedlung, weshalb im September 2014 Grabungen zur Validierung der Messergebnisse durchgeführt wurden. Dabei fanden sich in einem gut erhaltenen Grubenhaus ebenfalls Hinweise für Textilproduktion sowie eine durch Schlacken, Hammerschlag und Essestein nachgewiesene Schmiede. Über die geborgene Keramik sind die Befunde in das 9./10. Jh. zu datieren.

    Ausgrabungen in Freiburg-Elbe 2014 (Foto: M. Mennenga).

    Archäologische Untersuchungen in Freiburg-Landesbrück (Ldkr. Stade)

    Im August/September 2014 durchgeführte Grabungen und bodenkundliche Untersuchungen lassen vermuten, dass hier ein Umschlagplatz und Ufermarkt bestanden hat, der von der Elbe auf dem Wasserweg aus hervorragend erreichbar gewesen ist. Der Fundplatz liegt auf einem ehemals durch Priele mit der Elbe verbundenen Uferwall und wurde im Zuge großflächiger Prospektionen durch die Kreisarchäologie Stade entdeckt. Das bislang vorliegende Material, darunter zahlreiche Buntmetallfunde und Münzen, datiert in die Zeit zwischen dem 2./3. und 10./11. Jahrhundert. Ein geomagnetisches Messbild lässt die ursprünglich inselartige Lage des Fundplatzes erkennen und zeigt unterschiedliche Anomalien, bei denen es sich um Häuser und technische Anlagen handeln könnte.

    Vorbereitung der Unterwasserseismik-Messungen in Grimersum (Foto: I. Eichfeld).

    Geophysik in Grimersum (Ldkr. Aurich)

    Geomagnetischen Messungen im Umfeld der Gewerbewurt Grimersum (Ldkr. Aurich) lassen mehrere breite, obertägig nicht mehr sichtbare Priele erkennen, zwischen denen im Frühmittelalter einzelne Wurten existierten. Auf dem bereits im Frühmittelalter bestehenden wurtnahen Greetsieler Sieltief wurden in Zusammenarbeit mit dem geophysikalischen Zentralprojekt seismische Untersuchungen im Unterwasserbereich vorgenommen, um Hinweise auf ggf. noch vorhandene Baustrukturen sowie Schiffs- oder Ladungsreste zu gewinnen.

    Baggerschnitt in Groothusen im März 2014.

    Baggerschnitt in Groothusen (Ldkr. Aurich)

    Der bei der geomagnetischen Prospektion entdeckte Kanal wurde im März 2014 durch einen Baggerschnitt untersucht. Der etwa 4 m breite Wasserlauf reicht bis in den sogenannten Oberen Torf hinab und wird von einer alten Geländeoberfläche überlagert, die sich nach einer C14-Datierung im Verlauf des 1. Jh. n. Chr. gebildet hat. Der überraschende Nachweis eines somit bereits in der Vorrömischen Eisenzeit angelegten Wasserlaufs ist von überregionaler Bedeutung und passt zu in den letzten Jahren sowohl in den Niederlanden als auch im Unteremsgebiet entdeckten Befunden.

    Die am Zusammenfluss von Kanal und Priel entdeckte Siedlung lässt sich unterdessen in die ältere Römische Kaiserzeit datieren. Dies zeigen C14-Datierungen und einzelne Randscherben, die bei weiteren Begehungen in diesem Bereich gefunden wurden.

  • 2013

     

    Grabungsvorbereitungen an der Schwedenschanze durch Mitarbeiter des NIhK (Foto: Eichfeld).

    Grabungen an der Schwedenschanze in Groß Thun (Stadt Stade) und in Witsum auf Föhr (Kr. Nordfriesland)

    Als Lehrgrabungen konzipierte Untersuchungen sind für August und September 2013 an der Schwedenschanze bei Groß Thun südwestlich von Stade sowie in Witsum auf Föhr geplant. Die Grabungen gelten dem Nachweis potentieller Hafenanlagen sowie der Frage nach der möglichen Nutzbarkeit der Plätze als Landestellen oder Häfen.

    Im Vorfeld der Untersuchungen an der Schwedenschanze wurden von der Stadtarchäologie Stade (A. Schäfer) bislang nur in Vorberichten publizierte Grabungsunterlagen zur Aufarbeitung übernommen.

    Geomagnetik im Mai 2013 (Foto: Lühmann).

    Eine Straße aus Wasser? Geomagnetische Untersuchungen in Groothusen (Ldkr. Aurich)

    Im Mai 2013 erfolgten weitere geomagnetische Untersuchungen, um den nördlichen Verlauf des im März durch eine archäologische Sondage nachgewiesenen Kanals in Groothusen (Ldkr. Aurich) zu erfassen. Wie im Vorfeld vermutet, mündet dieser etwa 800 m nördlich der Wurt in einen größeren Priel, der offenbar den Anschluss an die im Frühmittelalter bestehende Sielmönker Bucht herstellte. Am Ufer des Zusammenflusses von Kanal und Priel traten bei Bohrungen u.a. Scherben zutage, deren Tiefenlage für eine frühmittelalterliche Datierung spricht. Auch die Auswertung alter Flurkarten macht eine Datierung vor dem 13./14. Jh. wahrscheinlich.

    Ostfriesen-Zeitung vom 20. März 2013.

    Grabungen in Groothusen (Ldkr. Aurich) und an der Pipinsburg (Ldkr. Cuxhaven)

    Kleinere archäologische Grabungen wurden zwischen dem 18. und 28. März 2013 in Groothusen (Ldkr. Aurich) und an der Pipinsburg (Ldkr. Cuxhaven) durchgeführt. Das Interesse galt unter anderem der Untersuchung einer linearen Struktur, die in der Geomagnetik im nordöstlichen Vorland der Wurt Groothusen zu erkennen war. Die Grabungsergebnisse lassen vermuten, dass an dieser Stelle ein künstlicher Wasserlauf existierte, der die frühmittelalterliche Wurt über einen Ausläufer der Sielmönkener Bucht mit dem offenen Meer verband. Die genaue Zeitstellung der Struktur ist bis dato allerdings ebenso unbekannt wie ihr weiterer Verlauf nach Norden.

    Messbild der Geomagnetik an der Gewerbewurt von Groothusen, Ldkr. Aurich. Grafik: D. Dallaserra / I. Eichfeld, NIhK.

    2012

    Beginn Prospektionsarbeiten 

    Im August 2012 wurde mit der Erfassung und Auswertung der publizierten und unpublizierten Altdaten aus den archäologischen und geologisch-bodenkundlichen Archiven des Arbeitsgebietes begonnen. Ausgehend von den vorhandenen Informationen wurden darüber hinaus erste Untersuchungen zur Rekonstruktion der paläogeographischen Situation an verschiedenen Plätzen des Untersuchungsgebietes vorgenommen. Diese Untersuchungen umfassten in erster Linie geomagnetische Prospektionen und bodenkundliche Bohrungen auf der Insel Föhr sowie im Umfeld der Plätze Groothusen, Grimersum, Jever-Dannhalm, Jever-Woltersberg, Langwarden, Sievern-Pipinsburg und Nesse. Besonders interessante Ergebnisse erbrachten die Untersuchungen auf Föhr (Witsum), in Groothusen, Jever-Woltersberg und an der Pipinsburg. Im Februar und März wurden daher ergänzende Untersuchungen (Geoelektrik, Seismik) in Zusammenarbeit mit dem geophysikalischen Zentralprojekt durchgeführt. Für März 2013 sind darüber hinaus erste archäologisch-bodenkundliche Sondagen in Groothusen und an der Pipinsburg geplant.

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