Häfen

von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter

Plenartreffen des SPP

Im Einvernehmen mit den Initiatoren und dem Koordinator, Herrn Professor von Carnap-Bornheim, lud die DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1630 „Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter" zum zweiten Plenartreffen ein:

vom 13. Januar 2014 um 13:00 Uhr bis 15. Januar 2014 ca. 14:00 Uhr
im Römisch-Germanischen Zentralmuseum
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz

Das Treffen bot zunächst neben allgemeinen Themen des SPP jedem Projekt die Möglichkeit, im Rahmen eines kurzen Vortrags (max. 15 Min.) den aktuellen Stand der Arbeit zu präsentieren.

Darüber hinaus waren zwei Themenkomplexe Gegenstand von Vorträgen und Diskussion:

Hafenbau und -instandhaltung 

Im Zentrum des Themenblocks stehen in erster Linie Bauten und Befunde, die mit dem Betrieb von Häfen in Verbindung stehen, d.h. Hafenbecken, Molen, Kaianlagen und die unmittelbar anschließende Bebauung. Die Gestaltung bzw. Entwicklung der Anlagen ist abhängig von landschaftlichen Voraussetzungen, verfügbaren Baustoffen sowie technischen Fähigkeiten, aber auch von den jeweiligen Herrschaftsstrukturen, da Bau und Instandhaltung häufig aufwändig und kostenintensiv waren.

Stichpunkte für potentielle Vortragsthemen:

  • Entwicklung des Hafenbaus, möglichst über längere Zeiträume bzw. größere Regionen bzw. überregional bedeutende Beispiele
  • Bautechniken (Holz/Stein/Opus Caementitium)
  • Instandhaltung/Reinigung von Hafenbecken, Notwendigkeit und Verfahren, auch aus geoarchäologischer Sicht
  • Verantwortlichkeiten für Bau und Instandsetzung von Hafenanlagen sowie deren Finanzierung
Die Entwicklung der Hafenstädte im Spannungsfeld von Herrschaft und Religion

Häfen als Schnittstellen zwischen Meer und Land waren in überregionale Strukturen unterschiedlichen Charakters eingebunden, wobei die jeweilige Funktion von Hafenstädten und Hafenanlagen für Herrschaft und Religion wesentlich deren Bedeutung und Entwicklung bestimmte.
Bezogen auf den Aspekt der Herrschaft können etwa Fragen hinsichtlich der Planung und Finanzierung von Häfen, ihrer Einbindung in administrative Strukturen und Netzwerke oder der Beeinflussung ihrer Entwicklung durch herrschaftlichen Wandel gestellt werden.
Bei der Untersuchung des religiösen Aspekts von Häfen wäre der Blick beispielsweise auf die dort ansässigen Kultgemeinschaften und ihre Sakralbauten, die Einbindung der Häfen in überregionale sakrale Strukturen oder auch eine eventuelle Sonderstellung von Häfen bei der Verbreitung von Kulten zu richten.

 

Nach Keynotes externer Gastredner war es gewünscht, dass sich jedes Projekt mit einem Vortrag von ca. 30 Min. Länge an einem der beiden Themenkomplexe beteiligte.

Die schriftlichen Fassungen der Vorträge sollen publiziert werden.

Das Programm des Treffens als Faltblatt finden Sie hier (bitte klicken).

Gruppenbild der zweiten Plenartagung (Foto: RGZM / V. Iserhardt)
Der Dank an die Koordination wurde wie versprochen eingelöst, sowohl mit einem guten Tropfen...
...als auch mit dem versprochenen Blumenstrauß

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